Wird KI Interoperabilitätsstandards wie HL7 FHIR überflüssig machen?
Diese Frage sorgte auf dem Deutschen Interoperabilitätstag (DIT) für lebhafte Diskussionen.

Gefyra-CEO und Vorsitzende des Technischen Komitees für FHIR, Simone Heckmann, wurde noch während der Veranstaltung von HL7 Deutschland zu diesem spannenden Thema interviewt:

image

Einen vertiefenden Blick auf diese Fragestellung bietet zudem ein aktueller Beitrag im HL7 Magazin:
https://magazin.hl7.de/ki-meets-interoperabilitaet-zwischen-struktur-und-nutzen-was-fhir-wirklich-leistet/

tl;dr:
FHIR sorgt für die Verfügbarkeit von Daten, egal ob codiert oder als Freitext. KI erhöht die Nutzbarkeit von Freitexten, ist aber dennoch auf deren Verfügbarkeit – also auf FHIR – angewiesen. Der Takeaway der Diskussion für Spezifizierer sollte sein, mehr Wert auf die konsequente Nutzung der FHIR-API anstelle der Profilierung einzelner Elemente zu legen.